Von Socken und Menschen
Gegen das sockenfressende Monster in der Waschmaschine behelfe ich mir, wie viele andere Menschen auch, mit einem einfachen Trick: Einzelne Socken packe ich nach jeder Wäsche in eine Socken-Kiste, in der die Einzelsocken dann gesammelt und irgendwann mal wieder zusammen sortiert werden.
Neulich saß ich mal wieder über meiner Socken-Kiste, um einige der grausam getrennten Paare wieder zusammen zu führen. Da ich hauptsächlich schwarze Socken trage gehe ich dabei nach einem klaren Muster vor:
Zuerst sortiere ich alle nicht-schwarzen Socken. Das geht einfach, denn es sind nicht viele, und sie fallen unter den ganzen schwarzen schnell auf.
Als zweites suche ich alle schwarzen Socken mit eingewebtem Muster und sortiere sie zusammen. Das ist schon etwas schwieriger, da man manchmal genau hinsehen muss, welche Socke denn wo ihr Muster hat und wie genau es sich von den anderen unterscheidet. Geht aber auch noch irgendwie.
Zuletzt gehe ich an die ganzen anderen schwarzen Socken, die sich nur anhand der Stoffdicke, der Länge und der Riffelung unterscheiden. Das ist normalerweise ziemlich nervig, und damit kann man problemlos einige Stunden verbringen.
Je häufiger ich diese Prozedur durchmache, desto weniger Lust habe ich auf den letzten Schritt. Dabei käme es gar nicht mal so sehr auf Genauigkeit an: In einem verwegenen Moment habe ich mal zwei nur ähnliche, aber nicht genau gleiche Socken zu einem Paar geformt. Mir sind davon weder die Füße abgefallen, noch kam ein wütender Sockendämon zu mir, der vielleicht nur mit Nylon-Strümpfen (die ich nicht habe) zu besänftigen wäre.
Eigentlich ist es doch seltsam: Die rein schwarzen Socken erfüllen ihren Zweck kein bißchen besser oder schlechter als die gemusterten, und wenn ich mal ein Auge zudrücken würde, dann wäre auch das Sortieren nicht so schlimm. Trotzdem fühlt es sich irgendwie falsch an, zwei Single-Socken, die nie füreinander bestimmt wären, auf engstem Raum zusammenzupressen. Das macht man einfach nicht.
So ist meine Socken-Kiste eigentlich immer voll mit schwarzen Einzelsocken, die ich nur deswegen nicht paare, weil ich zu faul und/oder zu perfektionistisch bin.
Was lernen wir daraus? Man muss nicht immer besser sein - nur ein bißchen anders sein reicht manchmal völlig.
Neulich saß ich mal wieder über meiner Socken-Kiste, um einige der grausam getrennten Paare wieder zusammen zu führen. Da ich hauptsächlich schwarze Socken trage gehe ich dabei nach einem klaren Muster vor:
Zuerst sortiere ich alle nicht-schwarzen Socken. Das geht einfach, denn es sind nicht viele, und sie fallen unter den ganzen schwarzen schnell auf.
Als zweites suche ich alle schwarzen Socken mit eingewebtem Muster und sortiere sie zusammen. Das ist schon etwas schwieriger, da man manchmal genau hinsehen muss, welche Socke denn wo ihr Muster hat und wie genau es sich von den anderen unterscheidet. Geht aber auch noch irgendwie.
Zuletzt gehe ich an die ganzen anderen schwarzen Socken, die sich nur anhand der Stoffdicke, der Länge und der Riffelung unterscheiden. Das ist normalerweise ziemlich nervig, und damit kann man problemlos einige Stunden verbringen.
Je häufiger ich diese Prozedur durchmache, desto weniger Lust habe ich auf den letzten Schritt. Dabei käme es gar nicht mal so sehr auf Genauigkeit an: In einem verwegenen Moment habe ich mal zwei nur ähnliche, aber nicht genau gleiche Socken zu einem Paar geformt. Mir sind davon weder die Füße abgefallen, noch kam ein wütender Sockendämon zu mir, der vielleicht nur mit Nylon-Strümpfen (die ich nicht habe) zu besänftigen wäre.
Eigentlich ist es doch seltsam: Die rein schwarzen Socken erfüllen ihren Zweck kein bißchen besser oder schlechter als die gemusterten, und wenn ich mal ein Auge zudrücken würde, dann wäre auch das Sortieren nicht so schlimm. Trotzdem fühlt es sich irgendwie falsch an, zwei Single-Socken, die nie füreinander bestimmt wären, auf engstem Raum zusammenzupressen. Das macht man einfach nicht.
So ist meine Socken-Kiste eigentlich immer voll mit schwarzen Einzelsocken, die ich nur deswegen nicht paare, weil ich zu faul und/oder zu perfektionistisch bin.
Was lernen wir daraus? Man muss nicht immer besser sein - nur ein bißchen anders sein reicht manchmal völlig.
marvis - 18. Nov, 20:13
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