Karibisches Vergessen
Gestern Abend war mal wieder Kino angesagt. Die Wahl fiel auf den neuen Fluch der Karibik 3, und obwohl der mit knapp 3 Stunden schon ziemlich lang ist, war es ein durchaus unterhaltsamer Abend. Johnny Depp gibt mal wieder wunderbar den durchgeknallten Piraten, Orlando Bloom gibt den Mädels einen Helden zum Anschmachten und Keira Knightly darf auch einige Ärsche treten. Dazu gibts mal wieder Untote, Flüche, Seeschlachten und noch einiges mehr von dem, was schon die ersten beiden Teile zu einem Vergnügen machte. Ein schöner Film für einen lustigen Kinoabend mit Freunden.
Was mich aber verwundert hat: Wir haben vorher zu viert überlegt, worum es denn nochmal genau in den ersten beiden Teilen ging. So grob wussten wir es noch, aber irgendwie hatten wir doch erstaunlich viele Storylöcher in unseren Köpfen, die wir auch gemeinsam nicht füllen konnten. Klar fielen uns noch die untoten Piraten und die Verfluchten um den tentakligen Kapitän Davy Jones ein, aber wie war das denn nochmal genau? Wer fährt mit wem nochmal wohin? Wer sucht was? Und warum überhaupt?
Natürlich kann es sein, dass wir allesamt ein schlechtes Gedächtnis haben. Vielleicht ist es aber auch das, was gutes Unterhaltungskino ausmacht: Eine Handlung, die zwar nicht so dünn ist, dass es unangenehm auffällt, aber doch nicht so dick, dass man sich wirklich konzentrieren müsste. Ein paar coole Charaktere, denen man gerne zusieht, egal was sie gerade genau machen. Und eine Bilderflut, die man ruhig auch mal ganz zurückgelehnt bestaunen darf.
Was mich aber verwundert hat: Wir haben vorher zu viert überlegt, worum es denn nochmal genau in den ersten beiden Teilen ging. So grob wussten wir es noch, aber irgendwie hatten wir doch erstaunlich viele Storylöcher in unseren Köpfen, die wir auch gemeinsam nicht füllen konnten. Klar fielen uns noch die untoten Piraten und die Verfluchten um den tentakligen Kapitän Davy Jones ein, aber wie war das denn nochmal genau? Wer fährt mit wem nochmal wohin? Wer sucht was? Und warum überhaupt?
Natürlich kann es sein, dass wir allesamt ein schlechtes Gedächtnis haben. Vielleicht ist es aber auch das, was gutes Unterhaltungskino ausmacht: Eine Handlung, die zwar nicht so dünn ist, dass es unangenehm auffällt, aber doch nicht so dick, dass man sich wirklich konzentrieren müsste. Ein paar coole Charaktere, denen man gerne zusieht, egal was sie gerade genau machen. Und eine Bilderflut, die man ruhig auch mal ganz zurückgelehnt bestaunen darf.
marvis - 28. Mai, 13:52
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