Der fliegende Fotograf - reloaded
Vor ca. einem Jahr habe ich einen Beitrag über Luftfotografie hier in diesem Blog veröffentlicht. Vor ein paar Tagen gab es eine zweite Runde zu diesem Thema.
Der Institutsneubau ist fertig gestellt und bezogen worden. Da der Chef auch gerne aktuelle Luftbilder hätte, wurde ein weiterer Flug aus dem Institutsbudget genehmigt (Anmerkung: So teuer ist das nicht. Der Pilot ist ein Mitarbeiter von uns, das Flugzeug gehört dem Flugverein und kostet inkl. Sprit ca. 150 Euro die Stunde. Der Flug dauerte ca. 20 min, die Kosten waren also überschaubar).
Diese mal hatten wir nicht die Cessna, sondern einen schönen kleinen Viersitzer:
Ich saß auf der rechten Seite vorne. Als Kamera kam das gleiche Setup wie beim letzten mal zum Einsatz: Nikon D70s mit Nikkor 70-300 f3.5-5.6 VR Tele drauf.
Der erste Flug war vor ca. genau einem Jahr gewesen. Dieses mal hatten wir das gleiche Wetter. Es war sehr warm und die Sonne schien prächtig. Warm bedeutet also wieder Thermik, es ruckelt ab und zu ein wenig.
Nach dem Start waren wir in wenigen Minuten über dem Neubau. Ich stellte die Kamera auf Dauerfeuer und schoss in genau 4 Minuten und 30 Sekunden 197 Aufnahmen (hab ich anhand der EXIF-Daten der Bilder überprüft).
Da die Sonne trotz der Abendstunde (kurz vor sieben) noch recht hell war, belichtete ich manuell eine Blendenstufe unter. Das war ein wenig viel, wie sich später herausstellte. -0,7 Blendenstufen wären besser gewesen. Aber wozu schiesst man RAW und kann alles nachziehen... Ohne Cockpitscheibe wäre das ganze bestimmt nochmal besser. Ich muss einfach mal mit dem Ultralight-Flieger ne Runde drehen.
Diesmal stellte sich die vom ersten Flug bekannte fatale Übelkeit nicht ein. Ich habe dazugelernt und folgenden Trick herausgefunden: Wenn man beim Fotografieren beide Augen offen lässt, überlagern sich die Bilder vom Sucher und das normale Bild. Das Sucherbild ist wegen der Brennweite (hab meist auf 70-100 mm geschossen) wackeliger als das normale Bild. Da das Gehirn nun vom anderen Auge aber das natürliche Bild bekommt, hat man einen Ankerpunkt und das ganze wirkt ruhiger. War deutlich angenehmer.
Nach wie gesagt viereinhalb Minuten war der Spaß vorbei und wir sind Richtung Innenstadt abgedreht. Hier ein paar Aufnahmen vom Dom, Rathaus und der Fakultät für Maschinenwesen (der blaue Klotz):
Danach zurück zum Flughafen und einer sicheren Landung.
Der Institutsneubau ist fertig gestellt und bezogen worden. Da der Chef auch gerne aktuelle Luftbilder hätte, wurde ein weiterer Flug aus dem Institutsbudget genehmigt (Anmerkung: So teuer ist das nicht. Der Pilot ist ein Mitarbeiter von uns, das Flugzeug gehört dem Flugverein und kostet inkl. Sprit ca. 150 Euro die Stunde. Der Flug dauerte ca. 20 min, die Kosten waren also überschaubar).
Diese mal hatten wir nicht die Cessna, sondern einen schönen kleinen Viersitzer:
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| Von 20090624 Luftbilder Innotex |
Ich saß auf der rechten Seite vorne. Als Kamera kam das gleiche Setup wie beim letzten mal zum Einsatz: Nikon D70s mit Nikkor 70-300 f3.5-5.6 VR Tele drauf.
Der erste Flug war vor ca. genau einem Jahr gewesen. Dieses mal hatten wir das gleiche Wetter. Es war sehr warm und die Sonne schien prächtig. Warm bedeutet also wieder Thermik, es ruckelt ab und zu ein wenig.
Nach dem Start waren wir in wenigen Minuten über dem Neubau. Ich stellte die Kamera auf Dauerfeuer und schoss in genau 4 Minuten und 30 Sekunden 197 Aufnahmen (hab ich anhand der EXIF-Daten der Bilder überprüft).
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| Von 20090624 Luftbilder Innotex |
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| Von 20090624 Luftbilder Innotex |
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| Von 20090624 Luftbilder Innotex |
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| Von 20090624 Luftbilder Innotex |
Da die Sonne trotz der Abendstunde (kurz vor sieben) noch recht hell war, belichtete ich manuell eine Blendenstufe unter. Das war ein wenig viel, wie sich später herausstellte. -0,7 Blendenstufen wären besser gewesen. Aber wozu schiesst man RAW und kann alles nachziehen... Ohne Cockpitscheibe wäre das ganze bestimmt nochmal besser. Ich muss einfach mal mit dem Ultralight-Flieger ne Runde drehen.
Diesmal stellte sich die vom ersten Flug bekannte fatale Übelkeit nicht ein. Ich habe dazugelernt und folgenden Trick herausgefunden: Wenn man beim Fotografieren beide Augen offen lässt, überlagern sich die Bilder vom Sucher und das normale Bild. Das Sucherbild ist wegen der Brennweite (hab meist auf 70-100 mm geschossen) wackeliger als das normale Bild. Da das Gehirn nun vom anderen Auge aber das natürliche Bild bekommt, hat man einen Ankerpunkt und das ganze wirkt ruhiger. War deutlich angenehmer.
Nach wie gesagt viereinhalb Minuten war der Spaß vorbei und wir sind Richtung Innenstadt abgedreht. Hier ein paar Aufnahmen vom Dom, Rathaus und der Fakultät für Maschinenwesen (der blaue Klotz):
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| Von 20090624 Luftbilder Innotex |
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| Von 20090624 Luftbilder Innotex |
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| Von 20090624 Luftbilder Innotex |
Danach zurück zum Flughafen und einer sicheren Landung.
chickenhawk - 28. Jun, 13:27
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