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    <title>MiGblog (Die tägliche Milch im Gemüsefach)</title>
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    <description>Die tägliche Milch im Gemüsefach</description>
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    <title>MiGblog</title>
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    <title>Räucheraal</title>
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    <description>Nur damit alle bescheid wissen: Ich bin wieder gut in Deutschland angekommen. Der Flug war relativ ereignislos, aber leider ziemlich lang. Alles in allem war ich ca.14 Stunden unterwegs, inklusive 4 Stunden Wartezeit in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einziges Highlight war meine Begegnung mit dem deutschen Zoll am  deutschen Flughafen. Wie ich ja schon geschrieben hatte, habe ich in Montréal Platten gekauft und die in einer Umhängetasche im Flugzeug mit dabei. Als ich dann müde und unrasiert in Düsseldorf in Richtung Ausgang lief, hielt mich ein offenbar gelangweilter deutscher Zollbeamte an. Er deutete auf meine Tüte und fragte:&quot;Was haben Sie denn da drin?&quot; &lt;br /&gt;
Ich (müde,planlos und genervt):&quot;Äh....hauptsächlich Platten.&quot;&lt;br /&gt;
Er:&quot;Was denn für Platten? Haschplatten?&quot;&lt;br /&gt;
Ich:&quot;Nee, Schallplatten. Wollen Sie sehen?&quot;&lt;br /&gt;
Er:&quot;Achso. Weitergehen!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich musste da irgendwie an Thorstens Räucheraal-Geschichte denken und hab mir zum Glück den dummen Kommentar verkneifen können. Wenn ihr die nicht kennt, dann lasst sie euch mal bei Gelegenheit bei &apos;nem Bier erzählen. ;-)</description>
    <dc:creator>marvis</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://milchimgemuesefach.twoday.net/topics/CHI2006&quot;&gt;CHI2006&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 marvis</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-01T19:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://milchimgemuesefach.twoday.net/stories/1892247/">
    <title>Konferenzende</title>
    <link>http://milchimgemuesefach.twoday.net/stories/1892247/</link>
    <description>Ich bin leider gestern nicht mehr zum bloggen gekommen, deswegen jetzt die letzten zwei Tage im Überblick:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens war ich zuerst in einer Session über &quot;Novel Methods: Emotions, Gestures, Events&quot;. Es wurden verschiedene Paper vorgestellt, die sich um das Erfassen von emotionalen Reaktionen beim Benutzen von Systemen drehten. Dabei kamen z.B. Sensoren zum Einsatz, die die Anspannung verschiedener Gesichtsmuskeln maßen. Das ist wohl viel genauer als kamerabasiertes Arbeiten und trotzdem relativ einfach zu machen. Außerdem interessant: In einer Studie sollten die Benutzer ein Rennspiel spielen, und obwohl die daran wohl sehr viel Spass hatten (die haben Teenager-Jungs als Probanden genommen) war während des Spielens eine breite Palette von Emotionen zu beobachten, nicht nur Freude. Wenn der Spieler etwa einen Fehler gemacht hatte, dann ärgerte er sich natürlich darüber. Irgendwo ist es natürlich klar, dass Genuss nicht aus Nonstop-Freude besteht, aber es war cool, das mal ein bischen mehr auseinandergenommen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags war dann Abbauen unseres Exponats angesagt, aber das lief relativ schnell und schmerzfrei, wenn man mal davon absieht, dass ich mich etwas mit einem Security-Menschen rumärgern musste. Der wollte mich partout nicht mehr in den Ausstellungsraum lassen, weil ich das falsche Bändchen hatte, obwohl das an den anderen Tagen nie ein Problem war. Also erstmal jemanden suchen, der bestätigen konnte, dass ich rein darf, und wieder zu ihm hin. Ich hasse sowas. :-(&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachmittags gab es dann eine Diskussionsrunde zu der Frage, ob es nicht neben der Mensch-Maschine-Interaktion auch sowas wie Mensch-Information-Interaktion geben sollte, da die Inhalte, die über Computersysteme verbreitet werden, ja eigentlich viel wichtiger sind als die Geräte selber. Einige interessante Punkte gab es, aber auch viel Bla. Was ich daraus mitgenommen habe: System und Inhalte sind eigentlich eine Einheit, die man zusammen betrachten und auch untersuchen und bewerten muss. Nur das System ohne angemessene Inhalte zu untersuchen macht wenig Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Konferenzabschluss gab es dann nochmal einen besonders schönen Vortrag: &lt;a href=&quot;http://scottmccloud.com/&quot;&gt;Scott McCloud&lt;/a&gt; erzählte über Geschichte, Hintergründe und aktuelle Entwicklungen von Comics. Nicht gerade ein Thema, das man typischerweise auf dieser Konferenz erwartet hätte, aber total interessant und unterhaltsam aufbereitet. Von dem muss ich mir mal ein Buch zulegen, glaube ich. :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends bin ich dann mit Nils und Jonathan zur Party für die studentischen Helfer der Konferenz gegangen. Da gehörte ich zwar eigentlich nicht zu, aber es störte sich auch niemand an meiner Anwesenheit. War recht lustig, aber ich konnte leider den Wein von seiner alkoholischen Schlagkraft her nicht so wirklich einschätzen und bin dann relativ früh mit dem Taxi nach Hause. Es war zwar nicht schlimm, aber ich war einfach zu platt, um noch echt zu feiern. Schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute morgen schlafe ich erstmal aus. Eric verschwindet gegen 10, um sich mit einem Freund seiner Eltern zu treffen. Ich gehe dafür mit Daniel ins bereits erwähnte &quot;Eggspectations&quot; frühstücken. Da gibts wirklich alles mit Eiern, aber sehr leckeres Zeug. Mjam! :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach treffen wir uns mit Jan und Jonathan und gehen uns den Hafen angucken. Der liegt mitten in der Altstadt von Montréal, und ist wirklich nett. Im Gegensatz zum Rest der Stadt, wo Hochhäuser dominieren, wirkt dieser Teil recht gemütlich. Viel erinnert auch eher an Frankreich als an eine amerikanische Großstadt, wie der Rest. Allerdings hat man manchmal schon den Eindruck, dass irgendwann mal ein Kanadier durch Europa gereist ist und dann hier alles irgendwo eingebaut hat, was er cool fand. Wir sehen sogar einen Turm, der dem Londoner Big Ben ziemlich ähnlich sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend klettern wir auf den &quot;Mont Royal&quot;, das ist ein Berg, der mitten in der Stadt liegt. Das ist zwar etwas anstrengend, aber von oben hat man einen herrlichen Blick über die Stadt und ein bischen laufen tut durchaus gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir wieder unten sind trennen wir uns und ich gehe Platten shoppen. Zuerst gehe ich in einen kleinen Second Hand-Laden nahe bei meinem Hotel. Ich finde aber nicht wirklich viel, was mich interessiert, und der Laden war auch irgendwie komisch aufgemacht. Ich bleibe also nicht lange und gehe weiter zu einem anderen Laden, den ich mir im Netz rausgesucht habe. Nach einigem Suchen finde ich ihn auch und treffe einen netten kleinen Vinylshop an. Der Verkäufer ist ziemlich nett, und ich frage ihn explizit nach kanadischen Künstlern, da man das hier ja nicht so mitbekommt. Er sucht mir ein ein paar Platten raus und es sind auch wirklich einige gute Sachen dabei. Die werde ich wohl in meiner nächsten Radiosendung verbasteln. Ich gehe danach noch in einen anderen Plattenladen, wo ich ebenfalls nach kanadischen Künstlern frage. Auch hier ist man sehr freundlich, aber was mir der Verkäufer raussucht ist mir größtenteils etwas zu glatt. Ich kaufe ein paar Scheiben, aber der erste Laden traf mehr meinen Geschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich meine Kollegen wiedertreffe erfahre ich, dass in der Zwischenzeit Jans Kamera gestohlen wurde, während er einen Kaffee getrunken hat. Das war leider ein ziemlich teures Teil, eine digitale Spiegelreflexkamera mit zwei zusätzlichen Objektiven. Sehr ärgerlich! Eine Sicherheitskamera hat den Diebstahl zwar aufgezeichnet, aber man kann den Dieb wohl nicht so richtig erkennen. Jan meint, dass es sein kann, dass seine Versicherung das übernimmt, aber er ist sich nicht sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das trübt natürlich die allgemeine Stimmung etwas, aber wir gehen trotzdem noch in ein Café, wo eine Jazz-Band spielt. Die waren echt nicht schlecht, aber wir waren eigentlich schon zu müde, um das wirklich geniessen zu können. Wir gehen noch ein bischen spazieren und dann in unsere Hotels. Aber so komme ich jetzt wenigstens noch zum bloggen. :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen hab ich den Tag über noch Zeit, ein wenig in der Stadt rumzulaufen und abends gehts dann im Flieger zurück nach Hause. Leider habe ich 4 Stunden Wartezeit in London, aber passt schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin also bald wieder bei euch allen. :-)</description>
    <dc:creator>marvis</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://milchimgemuesefach.twoday.net/topics/CHI2006&quot;&gt;CHI2006&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 marvis</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-29T02:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://milchimgemuesefach.twoday.net/stories/1885221/">
    <title>Schmopfkerzen</title>
    <link>http://milchimgemuesefach.twoday.net/stories/1885221/</link>
    <description>Das Frühstück verpenne ich, aber mir ist auch nach dem üppigen Abendessen nicht wirklich nach dickem Frühstück. Allerdings erfahre ich später, dass der Laden eigentlich perfekt für mich gewesen wäre, da die Speisekarte größtenteils aus Flachwitzen bestand: &quot;Eggspectations&quot; hiess der Laden und entsprechend gab es wohl haufenweise Ei-Anspielungen wie &quot;Eggstravaganza&quot; oder so.&lt;br /&gt;
Naja, schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes höre ich mir eine Podiumsdiskussion zum Thema &quot;Mash-ups&quot; an. Ich kannte den Begriff bisher nur aus dem  Musik-Sektor. Da ist ein Mashup ein neues Stück, das aus mehreren bestehenden Stücken gebastelt sind (z.B. Eminem-Raps über ein Stück von Britney Spears). Dabei kommen teilweise ziemlich spassige Sachen rum, und der eine oder andere kennt vielleicht die aktuellen Stücke &quot;Dr. Pressure&quot; oder &quot;Horny As A Dandy&quot;. Im Gegensatz zu den meisten Tracks, die anonym und meist illegal über das Internet vertrieben werden, haben diese beiden Veröffentlichungen gezeigt, dass das durchaus auch im kulturellen Mainstream funktioniert. Mich hat das sehr gefreut, da es gezeigt hat, dass durch das kreative Brechen von Regeln Neues entstehen kann. Aber ich schweife ab. In der Diskussion ging es um Mashups von Webseiten. Geladene Redner von &lt;a href=&quot;http://maps.google.com/&quot; target=&quot;BLANK&quot;&gt;Google Maps&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://backstage.bbc.co.uk/&quot;&gt;BBC Backstage&lt;/a&gt; stellten ihre jeweiligen Ansätze vor: Google Maps ist ein Service von Google, bei dem man Punkte in Karten markieren kann und auch als Programmierer damit arbeiten kann. Also im Prinzip hat jeder Zugriff auf das Material, solange er sie nur nichtkommerziell verwendet. BBC Backstage stellt Inhalte des BBC zur freien, nichtkommerziellen Verwendung  zur Verfügung. Daraus können dann neue Sachen entstehen, wie z.B. Staumeldungen von BBC und Karten von Google Maps ergeben Staukarten. Sowas wäre als kommerzielle Anwendungen ziemlich aufwändig und teuer, aber so können das einfach interessierte Leute selber basteln und zur Verfügung stellen. Sehr interessanter Ansatz! Ich kann nur hoffen, dass mehr Firmen so Bausteine zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rest des Tages hänge ich hauptsächlich an unserem Stand rum. Die meisten Leute haben uns mittlerweile gesehen, also ist nicht mehr so viel los, aber es kommen doch noch genug vorbei und mehrere Leute wollen auch Fotos oder Videos von mir, wie ich unser Computerorchester dirigiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends höre ich noch einen Vortrag über &quot;End User Programming&quot;, also Programmierung von Leuten, die keine Profis sind. Der redner präsentiert einige Ansätze, wie man dies verbessern kann. Das ist durchaus sinnvoll, denn sehr viele Leute programmieren mittlerweile einfach so in ihrer Freizeit, aber es gibt nur wenige Werkzeuge, die leicht zu lernen und trotzdem mächtig genug sind, um damit etwas Sinnvolles anzufangen. Leider ist der Vortrag etwas lang und besonders gegen Ende tue ich mich etwas schwer, wach und aufmerksam zu bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend schaue ich noch kurz am Stand von &lt;a href=&quot;http://i-cubex.com/&quot;&gt;I-CubeX&lt;/a&gt; vorbei, wo mein Chef netterweise einige Sensoren für meine Arbeit am Lehrstuhl bestellt hat. Wenn die so funktionieren, wie wir uns das denken, dann würde mir das eine Menge Arbeit ersparen. Ich bin gespannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends schmeissen die meisten hier ausstellenden Firmen Parties in einem nahen Hotel. Wir entscheiden uns für die Google-Party, futtern ein bißchen Obst, trinken Wein und greifen Werbegeschenke ab. Es war eigentlich recht nett da, aber die Party wird gegen 8 vom Feueralarm beendet und alle werden gebeten, das Gebäude zu verlassen. Die Reaktion der Leute war echt lustig, der Alarm lief bestimmt 5 Minuten, bis sich irgendwer dafür interessiert (es lief laute Musik). Und auch als die Security kam und uns rauswarf waren die Leute eher genervt als verängstigt. Es war auch tatsächlich ein falscher Alarm und wir konnten bald wieder rein, aber die Party war damit irgendwie gestorben, da sich die Leute größtenteils schon verstreut hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück wussten wir von einer kleinen Privatparty von einigen Leuten der lokalen Uni, wo wir auch eingeladen waren. Da sind wir dann hin und fanden eine gemütliche Wohnzimmerparty vor. Hier habe ich dann tatsächlich auch ein paar Montréaler kennengelernt und mich gut unterhalten. Die Stimmung war angenehm locker, aber ich hatte leider ein bischen viel Wein. Bin zwar gut nach Hause gekommen, aber der nächste Morgen war alles andere als angenehm...</description>
    <dc:creator>marvis</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://milchimgemuesefach.twoday.net/topics/CHI2006&quot;&gt;CHI2006&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 marvis</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-27T16:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://milchimgemuesefach.twoday.net/stories/1876255/">
    <title>Shabu Shabu</title>
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    <description>Die Tage hier beginnen mit einem etwas bizarren, aber durchaus spassigen und sinnvollen Ritual: Der sog. &quot;CHI Madness&quot;. Im größten Vortragssaal bekommt jeder Vortragende des Tages  weniger als eine Minute Zeit, um auf seinen Vortrag aufmerksam zu machen. Da an einem Tag so 20-30 Leute vortragen dauert das ganze dann doch eine ganze Weile und um nicht in der Masse unterzugehen lassen sich die Leute einiges einfallen. Eine hat ihre Ankündigung gesungen, ein anderer spielte ein Stück von AC/DC (und benutzte AC/DC auch als Abkürzung für den Vortragstitel) und ein dritter pries seinen Talk wie einen Boxkampf an. Die meisten machen das natürlich eher neutral-nüchtern, aber es sind trotzdem immer ein paar lustige Sachen dabei und man bekommt so einen guten Überblick über den Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Morgensessions verpasse ich leider, da ich mit meinem Prof durch Montreal eiere und eine neue, externe Festplatte für unser Exponat besorge. Naja, ich bin ja schliesslich nicht nur zum Spass hier. Danach betreue ich noch ein wenig unseren Stand. Es ist mal wieder einiges los und ich bin gut beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend komme ich doch noch dazu, einige Vorträge zu hören:&lt;br /&gt;
&quot;Answering Why and Why Not Questions in User Interfaces&quot; drehte sich um alternative Wege, Hilfefunktionen in ein Programm zu einzubauen und insbesondere dem Benutzer klar zu machen, warum bestimmte Dinge passieren (obwohl sie sonst scheinbar nie passieren) und warum manches nicht funktioniert, obwohl &quot;es das doch sonst immer tat&quot;. Es wurde dafür ein neues Menu eingeführt, in dem man solche Fragen kontextabhängig stellen konnte und sie auch sinnvoll beantwortet wurden. Insgesamt ein sehr interessanter Ansatz, aber ich bin etwas skeptisch was den praktischen Aufwand und die Skalierbarkeit auf tausende von Funktionen angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 3 stellt mein Kollege Eric unser System &quot;iSymphony&quot; vor. Seinen Vortrag kannte ich schon, also nicht viel neues hier. Man merkt ihm etwas Nervosität an, aber ansonsten bringt er das gut hinter sich und es kommen auch einige interessierte Fragen. &lt;br /&gt;
Außerdem freute er sich darüber, dass Jacob Nielsen, auch eine bekannte Szene-Persönlichkeit, bei seinem Vortrag zugehört hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Implications for Design&quot; war mal wieder einer dieser Talks, der eher inspirierend als informativ war, was jedoch nicht negativ gemeint ist. Er beschäftigte sich mit der Rolle des UI-Designers bei der Erforschung potentieller Benutzer, was letztlich ja nichts anderes als Ethnografie ist. Dies wird schon lange praktiziert und ist ein relativ &quot;erwachsenes&quot; Feld. In dem Vortrag wurde mit einigen Mythen aufgeräumt, etwa dass es wenig Sinn macht, einfach nur objektive Fakten zu sammeln. Solche Vorhaben verurteilt der Vortragende als wenig hilfreich und von vornherein zum Scheitern verurteilt, da man gerade bei der Interaktion mit Menschen immer auch beeinflussend wirkt. Ich fand die Details hier nicht so wichtig, aber es war gut, dafür mal sensibilisiert zu werden. Und für seinen Kommentar am Ende, dass die stark gestiegenen Konferenzgebühren für viele eine enorme Barriere sind, die möglicherweise die gleichberechtigte Interdisziplinarität gefährden könnte, gabs auch nochmal Beifall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Z-Agon: Mobile Multi-Display Browser Cube&quot; war witzig: Ein paar Leute haben einen Würfel gebaut, auf dem alle Seiten Anzeigeflächen sind, und sich ein paar Anwendungen dafür ausgedacht. Es gab spiele,Filme, zwischen denen man wechseln konnte, und noch ein paar andere Sachen. Von der Idee her relativ einfach, von der technischen Umsetzung aber schon nicht mehr. Wäre auf jeden Fall aber ein sehr nettes Spielzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &quot;CarCOACH&quot; ging es um ein Fahrerassistenzsystem, das einem Fahranfänger Feedback über sein Fahrverhalten gibt. Interessant hier war die Bewertung des Feedbacks: Positives Feedback (Lob) brachte klare Leistungsverbesserung und wurde eher akzeptiert. Negatives Feedback (Kritik) am Fahrer dagegen brachte verschlechtertes Fahrverhalten und nur kurzfristige Effekte. Fand ich sehr interessant, da mich die Frage nach angemessener Rückmeldung in technischen Systemen (und auch im Zwischenmenschlischen) sehr beschäftigt und faszininiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Tages ist noch die &quot;Job Fair&quot;, wo es dann hemmungslos um das Zusammenbringen der anwesenden Firmenvertreter mit jobsuchenden Konferenzteilnehmern geht. Ich rede nur ein wenig mit einem Menschen von SAP, und ich muss sagen, dass der Laden schon relativ interessant klingt. Besonders die Arbeitsweise klang sehr stark nach dem, wie ich es mir vorstellen würde: Nah am Kunden, teamorientiert und mit starker Betonung von guten Prototypen. Mal gucken, vielleicht bewerbe ich mich da ja mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück kommen wir heute einigermassen früh aus dem Konferenzzentrum heraus und so gehen wir noch mit ein paar Leuten Shabu Shabu essen. Das ist so eine Art japanisches Fondue, wo man sehr dünne Fleisch- und Gemüsestücke in eine Suppe tunkt, kurz drin lässt und dann mit Soja- oder Erdnussauce ist. Vom Geschmack her schon ungewöhnlich, aber sehr gemütlich und echt lecker!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen gehts früh raus. Eric wollte mich zu einem Frühstück mit ein paar Bekannten mitschleifen. Mal sehen, was daraus wird.</description>
    <dc:creator>marvis</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://milchimgemuesefach.twoday.net/topics/CHI2006&quot;&gt;CHI2006&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 marvis</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-26T02:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://milchimgemuesefach.twoday.net/stories/1871161/">
    <title>Segen</title>
    <link>http://milchimgemuesefach.twoday.net/stories/1871161/</link>
    <description>Die Konferenz hat heute offiziell begonnen, und neben den restlichen Aufbauten für unseren &quot;Interactivity Chamber&quot; konnte ich mir heute auch ein paar Vorträge anhören. Ich werde wohl in den nächsten Tagen hier auch ein paar Notizen zu den Vorträgen hinterlassen. Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen, ansonsten ist das eben nur eine Gedächtnisstütze für mich. :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Eröffnungsvortrag hielt Scott Cook von Intuit. Die Firma sagte mir vorher auch nichts, aber die machen einige recht erfolgreiche Steuer und Finanzmanagementprogramme, sowohl für Privatleute als auch für Firmen (z.B. &quot;Quicken&quot;). Der Talk hatte den Titel &quot;Creating &apos;Game Changing&apos; Innovation&quot; und wie ich waren sicher noch mehr Leute skeptisch, ob sich ein so unsexier Bereich wie Steuererklärungen für dieses Thema eignet. Tatsächlich ging es um Produkte aus dem Hause Intuit und wie sich entstehen, aber nicht nur: Scott hat relativ weit ausgeholt und zunächst einige Beispiele dafür gebracht, wie Leute aus scheinbar festen Märkten neues Kapital schlagen und neue Nischen erschaffen konnten. So war die eigentliche Revolution der Schiffahrt im letzten Jahrhundert nicht der Bau immer schnellerer Schiffe, sondern die Einführung des Containertransports. Vorher wurden die Kisten tatsächlich mühsam einzeln auf die Schiffe geschafft und anschliessend wieder abgeladen. Durch Containertransport konnte man die Verladezeiten enorm verkürzen und letztlich eine Menge Zeit und Geld sparen. Der Mensch, dem diese Idee kam, war eigentlich Lastwagenfahrer und er ist mit einer einzigen Beobachtung (Schiffe entladen ist unnötig mühsam) reich geworden und hat die Schiffahrt (und damit den weltweiten Handel) revolutioniert. Es folgten noch einige weitere Beispiele, aber im Kern ging es immer wieder um eine Sache: Das größte Potential für echte Innovationen besteht darin, die Welt mit neuen Augen zu sehen und dazu auch alte Denkweisen loszuwerden. Eine gute Methoden dafür ist es, nicht nur im Büro oder Labor rumzusitzen und darüber zu diskutieren, was die eigenen Kunden (oder die Welt) möglicherweise brauchen könnte, sondern tatsächlich rauszugehen und es sich anzusehen. Damit rennt er er in einer Gemeinschaft von Leuten, die sich Benutzbarkeit von technischen Systemen auf die Fahnen geschrieben hat, natürlich offene Türen ein, aber es ist sehr interessant zu sehen, wie dies tatsächlich zur Firmenkultur von Intuit gehört und die Firma auch ganz klar davon profitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein nächster Tag war &quot;Peekaboom: A Game for Locating Objects in Images&quot;, wo es grob darum ging, dass zwei Leute ein Spiel spielen, in dem sie Objekte in Bilder finden, was man dann später als Trainigsmaterial für Computer Vision-Systeme nehmen kann. Das witzige hieran war, dass tatsächlich sehr, sehr viele Leute dieses Spiel gerne gespielt haben und hunderte, teilweise tausende von Bildern bearbeitet haben ohne wirklich etwas dafür zu bekommen. Eine von den Sachen, die man mal als Inspiration im Hinterkopf halten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gabs noch &quot;A New Playground Experience: Going Digital?&quot;, wo ein paar Leute ein einfaches elektronisches System auf einem Spielplatz installiert haben und die Reaktionen der Kinder getestet haben. Das waren im Prinzip nur einige Druckmatten, die Pappscheiben zum Drehen brachten. Interessant waren hier die Beobachtungen dazu, was die Kinder daraus gemacht haben. Das Spielzeug war sehr einfach, aber die Kinder haben alle möglichen Sachen damit angestellt, auf die man vorher nicht gekommen wäre. Interessant hier inbesondere das Beobachten von Verhaltensmustern bei der Benutzung neuer Technologien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh Mann, ich bin total müde, aber den Tag muss ich jetzt noch zu Ende bloggen. :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends haben wir dann den &quot;Interactivity Chamber&quot; eröffnet, für den ich mit verantwortlich bin. Von unserer Gruppe aus haben wir &quot;iSymphony&quot; gezeigt. Das ist ein System, bei dem man am Computer ein Orchester dirigieren kann. Das ist jetzt schon die vierte Ausgabe davon und eine recht nette Sache. Das fanden wohl auch die vielen, vielen Besucher, die heute Abend da waren und dirigiert haben. Das Feedback war ziemlich positiv, ich hab mir mächtig den Mund fusselig geredet, aber es hat wirklich Spass gemacht. Ich habe auch einige Leute kennengelernt, die teilweise ähnliche Sachen, teilweise aber auch ganz anderes Zeug machen. Sogar ein Zauberer, der an dem Abend noch auf der Konferenz performt hat, kam vorbei und hat sich eine Weile mit mir unterhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos Performance: Der berühmte Cirque du Soleil war auch hier und hat mit einigen recht coolen Nummern für gute Abendunterhaltung gesorgt. Ich habs aber leider nur halb mitbekommen, da ich unseren Stand bewachen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Highlight war noch, dass ich Ben Shneiderman die Hand schütteln dürfte. Den kennt man warhscheinlich normalerweise nicht so, aber das ist wohl etwa so wie wenn man als Physiker Albert Einstein persönlich kennenlernt. Ich bin jetzt bestimmt voll gesegnet. :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ereignisreicher Tag, aber ich hab das sehr genossen. Das ganze Umfeld hier ist total interessant, inspirierend und es ist super, ausnahmsweise mal unter einem Haufen seinesgleich zu sein und nicht wie sonst immer ein bischen als Außerirdischer betrachtet zu werden. In der Informatik sind wir nämlich sonst immer die, die sich viel mehr mit Menschen befassen als nur in Technikversessenheit zu versinken, und für alle anderen sind wir trotzdem die komischen Informatiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem bin ich jetzt müde. Meine Zunge ist schwer vom vielen Reden und meine Füsse tun weh vom Latschen. Ich penn jetzt. Bis morgen!</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 marvis</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-25T03:34:00Z</dc:date>
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    <title>Netzwerke</title>
    <link>http://milchimgemuesefach.twoday.net/stories/1866206/</link>
    <description>Aus dem angekündigten großen Ausgehen gestern Abend wurde nicht wirklich was. Wir haben uns &quot;nur&quot; ein sehr üppiges Sushi-Essen gegönnt und danach waren wir alle doch relativ vollgefressen und müde. Außerdem hat sich das Wetter netterweise an die Gewohneiten von uns Aachenern angepasst und uns erstmal vollgeregnet. Da wundert es nicht wirklich, wenn uns allen der Club, der zudem erst um 2 Uhr aufmachen sollte, auf einmal herzlich egal war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute morgen waren wir alle noch relativ voll, also fiel das Frühstück eher sparsam aus. Einzig die Serviette zum Kaffee, auf der für den &quot;Geschmack Europas in Ihrer Tasse&quot; geworben wurde, ist hier erwähnenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Konferenzzentrum haben wir dann erstmal eine Weile erstmal nur rumhängen können. Die anderen Teams trudelten nach und nach ein und wir versorgten sie mit allem, was sie so brauchten. Hauptsächlich Kleinkram wie Kabel, Klebeband und sowas, aber das ist ja auch wichtig. Am frühen Nachmittag kamen dann endlich die Leute mit der restlichen Technik (Beamer, Leinwände, ...), so dass wir zumindest unser System größtenteils aufbauen konnten. Morgen müssen wir eigentlich nur noch Lautsprecher anschliessen und können dann loslegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends gab es dann noch einen sog. &quot;Netzwerk-Empfang&quot;, der wohl hauptsächlich der Kontaktpflege der Konferenzteilnehmer dienen sollte. Tatsächlich habe ich eine Psychologie-Professorin aus Aachen getroffen, die mich auch kannte, und sie hat mir noch zwei ihrer Doktorandinnen vorgestellt. Man stelle sich das vor: Ich fliege ein paar Tausend km rund um die Welt um dann Leute aus Aachen kennen zu lernen....:-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gang zum Abendessen gestaltete sich schwieriger als gedacht, da immer wieder auf irgendwen gewartet werden musste, aber am Ende sind wir mit einem Haufen von Kollegen, neuen und alten Bekannten (insgesamt 14 Leute) nochmal lecker chinesisch essen gegangen. War ein lustiger Abend, und ich beginne langsam zu ahnen, dass an so einer wissenschaftlichen Konferenz das Kennenlernen von Leuten und die Kontaktpflege mindestens so wichtig sind wie das eigentliche Konferenzgeschäft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen geht endlich die eigentliche Konferenz los, und abends eröffnen wir unseren kleinen &quot;Interactivity Chamber&quot;, wo es dann haufenweise Spielzeug zu bestaunen gibt. Da werde ich wohl die meiste Zeit sein, aber ich will mir auch ein paar Vorträge anhören. Davon dann hoffentlich morgen mehr.</description>
    <dc:creator>marvis</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://milchimgemuesefach.twoday.net/topics/CHI2006&quot;&gt;CHI2006&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 marvis</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-24T02:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://milchimgemuesefach.twoday.net/stories/1861887/">
    <title>Tunnel</title>
    <link>http://milchimgemuesefach.twoday.net/stories/1861887/</link>
    <description>Nach einem typisch amerikanischen Frühstück (Rühreier mit Speck und Toast) schauen wir das erste Mal im Konferenzzentrum vorbei.&lt;br /&gt;
Der Bau ist höchst beeindruckend: Ein riesengroßer, moderner Glasbau, aber zum Glück durch gezielten Farbeinsatz nicht so steril wirkend. Nach einigem Suchen finden wir dann auch tatsächlich einen der Konferenzorganisatoren. Er sagt uns, dass anscheinend gar nicht mehr viel zu tun ist. Der Teil der Konferenz, den wir betreuen, ist schon größtenteils aufgebaut und den Rest können wir erst morgen machen, da erst dann die Ton- und Video-Ausrüstung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schauen wir uns unseren Teil nur kurz an und quatschen ein wenig mit den ersten Teams, die schon ihre Exponate aufbauen. Bisher sind nur ein paar Leute aus Singapur da, die für ihr System eine berührungsempfindliche Bodenfläche brauchen und deswegen ziemlich viel aufzubauen haben. Wir entschliessen uns, bis zum späten Nachmittag vor Ort zu bleiben, falls sie etwas brauchen, und bereiten noch selber einige Videos für unser System vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittagessen muss natürlich zwischendrin trotzdem drin sein. Eric schlägt vor, in ein chinesisches Dim Sum-Restaurant zu gehen. Für die, die das nicht kennen: Man ernährt sich da hauptsächlich von kleinen Häppchen (Teigtaschen, Fleischbällchen, Mini-Frühlingsrollen, ...) und nascht sich quasi satt. Das Essen bestellt man in kleinen Portionen von Wägelchen, die die ganze Zeit durch das Restauran gefahren werden. Eine neue Erfahrung für mich, aber durchaus lecker. Bin trotzdem froh, Eric dabei zu haben, der nicht nur Empfehlungen geben, sondern auch auf chinesisch bestelllen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachmittags werden noch ein paar Leute gebraucht, die 2.500 Tüten für die Konferenzteilnehmer mit Programmen, Infoflyern und ähnlichem Zeug packen. Eigentlich sollen das die offiziellen studentischen Helfer machen, aber da ich gerade nichts zu tun habe helfe ich ein wenig mit. Die Arbeit ist stupide, aber ich lerne ein paar der Studenten kennen, die da mitarbeiten. Die Leute kommen aus der ganzen Welt und während wir uns gegenseitig verbal ein wenig beschnuppern vergeht die Zeit wie im Flug. Möglicherweise gehe ich heute Abend auch mit ein paar von denen ein wenig aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zum Hotel nehmen wir nicht den normalen Fussweg, sondern einen langen, langen Fussgängertunnel. Dazu muss man wissen, dass es in Montréal im Winter so kalt wird, dass niemand vor die Tür geht. Also haben die Montréaler ihre komplette Innenstadt untertunnelt, so dass man trockenen und warmen Fußes fast überall hin kommen kann.&lt;br /&gt;
Das ganze erinnerte mich ein wenig an ein modernes Moria, auch wenns teilweise durchaus nett gemacht ist und natürlich total praktisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; title=&quot;Tunnel in Montreal&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/milchimgemuesefach/images/Tunnel.jpg&quot; alt=&quot;Tunnel in Montreal&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild verabschiede ich mich auch dann für heute. Was das Nachtleben heute noch so bringt schreibe ich dann morgen.</description>
    <dc:creator>marvis</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://milchimgemuesefach.twoday.net/topics/CHI2006&quot;&gt;CHI2006&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 marvis</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-22T21:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://milchimgemuesefach.twoday.net/stories/1860016/">
    <title>Angekommen in Montreal</title>
    <link>http://milchimgemuesefach.twoday.net/stories/1860016/</link>
    <description>Nach einem langen Reisetag (9 Stunden im Flugzeug, 4 Stunden in London rumhängen) bin ich jetzt gut in Montréal angekommen. &lt;br /&gt;
Die Reise war gar nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte. Erstmal in Düsseldorf eingecheckt, Kaffee getrunken, zum Gate gegangen, nach London geflogen. In London dann den wirklich riesigen Flughafen Heathrow bestaunt (eines der vier Terminals wirkt etwa so groß wie der komplette Düsseldorfer Flughafen) und erstmal ein schönes, großes Guiness gegönnt. :-) Netterweise gibt es am Flughafen einen ruhigen Warteraum mit relativ bequemen Sitzen, in dem wir die Wartezeit relativ entspannt verbringen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug nach Montréal war dann zwar lang, aber es gab (für ein Flugzeug) recht gutes Essen und es wurde &quot;The Chronicles Of Narnia&quot; gezeigt, den ich eh noch sehen wollte. Noch ein bischen dösen und kurz das Notebook aufgeklappt und schon war der Flug rum. In Montréal hab ich dann direkt erstmal was ganz böses getan: Ich habe auf meiner Zollkarte angegeben, dass ich keine Nahrungsmittel einführe. Dabei hatte ich ein Päckchen Studentenfutter in meiner Reisetasche. Evil, oder? ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend mit dem Taxi zum Hotel, wo schon mein Kollege Eric wartete, mit dem ich ich mir ein Doppelzimmer teile. Die Doppelzimmer sind dabei aber so luxuriös, dass das wirklich kein Problem ist. Mein Bett sieht so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; title=&quot;Mein Hotelzimmerbett in Montreal&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/milchimgemuesefach/images/MontrealBett.jpg&quot; alt=&quot;Mein Hotelzimmerbett in Montreal&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Eric hat auch nochmal so eins. Sowas habe ich in Deutschland teilweise schon als Doppelbett gesehen. Und es gibt auch noch kostenlos WLAN auf dem Zimmer. Dabei zahlen wir einen Preis, für den man sonst wohl gerade mal in einer billigen Absteige nächtigen könnte. Jonathan und ich sind dann nochmal kurz in die nahe gelegene Innenstadt, um eine Kleinigkeit zu essen, aber da wir keine große Lust auf rumlaufen haben und schon relativ müde sind landen wir doch nur bei Burger King, wofür ich mich anschliessend erstmal von Eric auslachen lasse (&quot;Deine erste Mahlzeit in Kanada ist ausgerechnet Burger King?!?&quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden wir wohl erstmal zum Konferenzzentrum und mal schauen, wie man aus einem leeren Raum den &quot;CHI Interactivity Chamber&quot; machen kann. Ich bin gespannt. :-)</description>
    <dc:creator>marvis</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://milchimgemuesefach.twoday.net/topics/CHI2006&quot;&gt;CHI2006&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 marvis</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-22T11:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://milchimgemuesefach.twoday.net/stories/1851791/">
    <title>CHI 2006</title>
    <link>http://milchimgemuesefach.twoday.net/stories/1851791/</link>
    <description>Die nächste Woche werde ich nicht in Aachen, sondern in Montreal (Kanada) verbringen. Das ist allerdings kein Urlaub, sondern ich arbeite da - und zwar auf der &lt;a href=&quot;http://www.chi2006.org&quot;&gt;CHI&lt;/a&gt;, das ist eine ziemlich große, wissenschaftliche Konferenz über Mensch-Maschine-Interaktion. Das ist innerhalb der Informatik das Gebiet, was mich am meisten interessiert und den ein oder anderen habe ich vielleicht ja schon damit vollgequatscht. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kümmere mich um einen Teil der Konferenz, der sich &quot;Interactivity&quot; nennt. Da gibt es dann eine ganze Menge abgefahrenes Zeug zum Ausprobieren. Man sagte mir, dass man da sogar übers Internet ein Hühnchen in Singapore kraulen kann. Also so richtig Federvieh, kein Chick. ;-) Dazu gibts auch einen kleinen &lt;a href=&quot;http://media.informatik.rwth-aachen.de/~eric/chi2006/chi_mega.mov&quot;&gt;Trailer&lt;/a&gt;, zu dem ich den Soundtrack beigesteuert habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde versuchen, öfter mal ein wenig was zu meinen Eindrücken zu bloggen. Internet-Zugang werde ich wohl haben, aber ich weiss noch nicht, wie beschäftigt ich sein werde.&lt;br /&gt;
Für Tips, was man in Montreal so machen kann, bin ich aber auf jeden Fall dankbar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin vermutlich so am 1. oder 2. Mai wieder in Aachen.</description>
    <dc:creator>marvis</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://milchimgemuesefach.twoday.net/topics/CHI2006&quot;&gt;CHI2006&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 marvis</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-20T15:28:00Z</dc:date>
  </item>


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