Fooooood!

Dienstag, 8. April 2008

Unfallfreies Essen

Es gibt Nahrungsmittel, die sollte man nur alleine oder in Begleitung sehr guter Freunde zu sich nehmen, da alle anderen dann einfach nur angewidert wegschauen. Beispiele dafür sind türkische Pizzas mit viel Knoblauchsoße, XXL-Burger und Meatball-Sandwiches von Subway.

Letzteres hatte ich heute zum Mittagessen - ganz banal weil es als "Sub des Tages" besonders günstig war. Lecker ist es auch, aber ich war wirkich froh, dass gerade keiner in der Nähe war. Das Ding zerlegt sich quasi von selbst, wobei die Soße in alle Richtungen schlabbert. Kein schöner Anblick.

Während ich also mein Meatball-Sandwich sozialkompatibel alleine verzehrte dachte ich darüber nach, warum solche Nahrungsmittel wohl angeboten werden. Es können sich doch unmöglich viele Leute trauen, sowas zu bestellen und es auch noch vor den Augen anderer zu essen!

Die schönste Theorie, die mir dazu einfiel: Nahrungsmittel, die sich nur alleine oder in Beisein von guten Freunden (die einem eh jede Peinlichkeit verzeihen) verzehren lassen führen uns vor Augen, wie langweilig alleine essen doch ist und dass wir viel häufiger mit guten Freunden essen sollten. Zufrieden leckte ich mir dann die Finger, entfernte die an der Decke kleben gebliebenen Fleischbällchen und ging wieder an die Arbeit.

Donnerstag, 1. November 2007

Ratatouille

Gerade komme ich aus Ratatouille, dem neuen Pixar. Mal wieder ein sehr schöner, gelungener Animationsfilm. Aber darüber wollte ich heute eigentlich nur am Rande bloggen.

Der Film enthält nämlich mindestens zwei sehr schöne Aussagen übers Kochen, die ich schon lange versuche, unter die Leute zu bringen, dabei jedoch bisweilen belächelt wurde:

1.Kochen nach Rezept ist langweilig! Ohne geht es besser.
2.Ein wirklich gutes Rezept sollte eine unerwartete Zutat enthalten.


Seht euch den Film an, dann versteht ihr, warum.
Boergi hat das heute übrigens sehr schön demonstriert, indem sie eine (allein schon sehr leckere) Zucchinicremesuppe mit Kartoffelknödeln aufgepeppt hat. Experimentieren lohnt sich, nicht nur in der Küche...

Donnerstag, 9. August 2007

Möhrenpaste

Oil&Vinegar">http://www.oilvinegar.com">Oil&Vinegar eine Überraschungstüte erstanden, in der u.a. ein Glas Karottencreme enthalten ist. Normalerweise kenne und schätze ich den Laden hauptsächlich für herovorragende Essige, Öle und allerlei Kräuter, die man damit mischen kann. Aber ich habe beim besten Willen keine Idee, was man wohl mit Karottencreme machen könnte.

Auf dem Glas steht leider nichts dazu, und ich habe mir auch bei einem Essen bisher nur ganz selten gedacht:"Hm, das schmeckt irgendwie zu wenig nach Möhre." Aber vielleicht kann man es sich ja aufs Brot schmieren? Oder es ins Regal stellen, damit neugierige Gäste danach fragen und man damit ein prima Gesprächsthema hat? Oder ist es am Ende nur eine schöne orangefarbene Büchsterstütze?
Carrot Cream von Oil&Vinegar

Dienstag, 27. März 2007

Zombie-Food

Heute bin ich über eine Kollegin auf den Begriff Zombie-Food gestossen. Nach dem ersten "Häh?!" dann die Klärung: Zombie-Food ist nicht etwa eine zynische Bezeichnung für einen Leichenschmaus, sondern Essen, dass einen träge, behäbig und...nunja, zombiehaft macht.

Dazu gehören zu meiner Überraschung auch viele Getreideprodukte und Milch. Rohes Fleisch, also z.B. Sushi ist dagegen prima. Und dabei dachte ich immer, dass gerade Zombies besonders gerne rohes Fleisch essen. Naja, Mahlzeit!.

Sonntag, 4. Februar 2007

Sushi selbstgemacht

Sushi selbstgemacht
Nach der letzten Kochkatastrophe habe ich mich heute mit Boergi mal wieder an ein kulinarisches Experiment gewagt: Sushi

Lief eigentlich ganz gut fürs erste Mal. Hier die wichtigsten 3 Sachen, die ich heute gelernt habe:

1.Genug Essigwasser bereithalten und damit häufig die Hände und das Messer befeuchten. Sonst klebt der Reis hinterher überall, nur nicht zusammen.

2.Man verschätzt sich grundsätzlich total mit der Menge. 250g Reis sind dicke genug für 2 Leute, und auch beim Fisch reichen relativ kleine Mengen, um pappsatt zu werden.

3.Einfache Maki und Nigiri sind prima für den Anfang. Beim nächsten Mal wagen wir uns dann vielleicht sogar an Temaki oder California Rolls (meine Favoriten).

Also ruhig mal ausprobieren! Es ist gar nicht so schwer und schmeckt köstlich!

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