Evil diabolical Vermieter from hell
Wir sind in Aachen auf Wohnungssuche und haben die erste Besichtigung auch schon gemacht. Und ich hoffe sehr, dass nicht alle Vermieter so sind wie diejenigen, die wir hier getroffen haben.
Besichtigt haben wir eine Wohnung im Aachener Westen. Die Vermieter, ein älteres Ehepaar, wohnen auch im Haus. Direkt das erste Telefonat war erquickend.
Vermieter: "Hallo ?" (ich liebe es ja so sehr, wenn die Leute sich nicht mit Namen melden)
Ich nannte meinen Namen.
"Wir würden uns gerne die Wohnung in der XYZstraße anschauen."
"Wie viele Personen würden einziehen ?"
"Ich und meine Freundin"
"Und wie alt sind Sie ?"
"ich bin 28, meine Freundin ist 26"
"Was machen sie beruflich ?"
.
.
.
Und so ging das Kreuzverhör weiter, bis sich gnädigerweise ein Termin zur Besichtigung finden liess. Mich störten die Fragen eigentlich gar nicht, sondern der Ton. Wie auf dem Polizeirevier, ohne das mal persönlich erlebt zu haben.
Die Besichtigung war ein Desaster. Mir wurde nicht gesagt, dass die Vermieter im Haus wohnen, daher stand ich 10 Minuten vor der Tür und habe dumm gewartet. Dann angerufen, genervt angepampt worden und geklingelt. Meine Freundin war nicht dabei, sie hatte kurzfristig einen Termin und musste 15 min später kommen. Der Mann sofort:
"Wo ist denn ihre Partnerin" (in ganz scharfem Ton)
"Die hat noch einen Termin und kommt nach"
"Das geht so nicht, die müssen wir auch kennen lernen."
"Ich sagte ja bereits, sie kommt noch nach."
Die Wohnung an sich war ganz nett, aber dann wurden die Hausregeln eröffnet:
Vermieter: "Die Wände werden tapetenfrei übergeben, dann kann sich das jeder so einrichten wie er möchte."
"Gut, wir würden wohl eher streichen..."
"Das ist aber nicht so gut, da kriegt man dann ja unter Umständen später keine Tapete mehr drauf" (scharfer Ton versteht sich)
"Ich dachte, jeder kann es sich so machen, wie er möchte..."
"Nur, wenn man später auch wieder tapezieren kann. Es gab da ja auch mal ein Gerichtsurteil, dass der Mieter die Tapete drin lassen kann, aber das machen wir hier nicht."
Achso, die XYZstraße in Aachen hat also eine vom Rest der Welt getrennte Rechtsprechung.
des weiteren...
"Die Biotonne wird von den Mietern alle vier Wochen gereinigt, damit kein Ungeziefer angelockt wird. Wir legen dann Zettel in den Briefkasten. Ausserdem muss der Hausflur von den Mietern geputzt und der Hof gefegt werden. Haustiere sind nicht erlaubt, jede Partei hat festgelegte Waschtage, das ist für Sie Montag und Dienstag, der Garten ist nur für uns. Die Zimmer werden wenn überhaupt weiss gestrichen, nicht dass sie hier bunte Zimmer haben möchten."
Nebenkosten waren trotz eigenem Putzen trotzdem recht hoch, und die Nutzung der Satellitenanlage sollte 15 Euro im Monat kosten. Grund:
"Wenn auf digital umgestellt wird, kostet das 8-9000 Euro fürs Haus," (?????) "das bezahlen wir dann so ohne weitere Zusatzkosten für Sie".
Ich fragte, ob DSL hier verfügbar sei.
"Wir denken schon, aber das müssen Sie bei der Telekom erfragen."
Gut, kein Thema. Der Mann setzt aber direkt nach:
"Aber kein Funk, nicht dass sie hier irgendwelche Funknetze aufbauen."
Ich sagte direkt am nächten Tag ab und bekam nur ein pampiges "Wir hätten Sie auch nicht genommen" entgegen gepfeffert.
Unterm Strich: Die hätten uns vorgeschrieben, wie wir zu leben haben. Ich kann ja verstehen, dass Vermieter auf Nummer sicher gehen und ihre Mieter genauer kennen lernen möchten. Aber der Ton liess doch arg zu wünschen übrig. Des weiteren frage ich mich, was sich die Leute einbilden, dass sie einen mit einem solchen Regelwerk zuschütten. Musik hören, gar Musik machen, evtl. mal auf dem Balkon grillen, vllt. in ein paar Jahren ein schreiendes Baby, da will ich gar nicht dran denken.
Auf denn, weiterhin suchen. Noch haben wir nix gefunden... bzw. kennt jemand zufällig was ?
Wir suchen eine 3-4 Zimmer Wohnung um die 80 qm bis 800 Euro warm im Aachener Norden oder Westen (Hörn, Königshügel, Westpark, Lousberg z.B. Kriterium ist, dass sowohl die Innenstadt als auch Melaten mit dem Rad relativ problemlos zu erreichen sind. Meldet euch ! ;-)
Besichtigt haben wir eine Wohnung im Aachener Westen. Die Vermieter, ein älteres Ehepaar, wohnen auch im Haus. Direkt das erste Telefonat war erquickend.
Vermieter: "Hallo ?" (ich liebe es ja so sehr, wenn die Leute sich nicht mit Namen melden)
Ich nannte meinen Namen.
"Wir würden uns gerne die Wohnung in der XYZstraße anschauen."
"Wie viele Personen würden einziehen ?"
"Ich und meine Freundin"
"Und wie alt sind Sie ?"
"ich bin 28, meine Freundin ist 26"
"Was machen sie beruflich ?"
.
.
.
Und so ging das Kreuzverhör weiter, bis sich gnädigerweise ein Termin zur Besichtigung finden liess. Mich störten die Fragen eigentlich gar nicht, sondern der Ton. Wie auf dem Polizeirevier, ohne das mal persönlich erlebt zu haben.
Die Besichtigung war ein Desaster. Mir wurde nicht gesagt, dass die Vermieter im Haus wohnen, daher stand ich 10 Minuten vor der Tür und habe dumm gewartet. Dann angerufen, genervt angepampt worden und geklingelt. Meine Freundin war nicht dabei, sie hatte kurzfristig einen Termin und musste 15 min später kommen. Der Mann sofort:
"Wo ist denn ihre Partnerin" (in ganz scharfem Ton)
"Die hat noch einen Termin und kommt nach"
"Das geht so nicht, die müssen wir auch kennen lernen."
"Ich sagte ja bereits, sie kommt noch nach."
Die Wohnung an sich war ganz nett, aber dann wurden die Hausregeln eröffnet:
Vermieter: "Die Wände werden tapetenfrei übergeben, dann kann sich das jeder so einrichten wie er möchte."
"Gut, wir würden wohl eher streichen..."
"Das ist aber nicht so gut, da kriegt man dann ja unter Umständen später keine Tapete mehr drauf" (scharfer Ton versteht sich)
"Ich dachte, jeder kann es sich so machen, wie er möchte..."
"Nur, wenn man später auch wieder tapezieren kann. Es gab da ja auch mal ein Gerichtsurteil, dass der Mieter die Tapete drin lassen kann, aber das machen wir hier nicht."
Achso, die XYZstraße in Aachen hat also eine vom Rest der Welt getrennte Rechtsprechung.
des weiteren...
"Die Biotonne wird von den Mietern alle vier Wochen gereinigt, damit kein Ungeziefer angelockt wird. Wir legen dann Zettel in den Briefkasten. Ausserdem muss der Hausflur von den Mietern geputzt und der Hof gefegt werden. Haustiere sind nicht erlaubt, jede Partei hat festgelegte Waschtage, das ist für Sie Montag und Dienstag, der Garten ist nur für uns. Die Zimmer werden wenn überhaupt weiss gestrichen, nicht dass sie hier bunte Zimmer haben möchten."
Nebenkosten waren trotz eigenem Putzen trotzdem recht hoch, und die Nutzung der Satellitenanlage sollte 15 Euro im Monat kosten. Grund:
"Wenn auf digital umgestellt wird, kostet das 8-9000 Euro fürs Haus," (?????) "das bezahlen wir dann so ohne weitere Zusatzkosten für Sie".
Ich fragte, ob DSL hier verfügbar sei.
"Wir denken schon, aber das müssen Sie bei der Telekom erfragen."
Gut, kein Thema. Der Mann setzt aber direkt nach:
"Aber kein Funk, nicht dass sie hier irgendwelche Funknetze aufbauen."
Ich sagte direkt am nächten Tag ab und bekam nur ein pampiges "Wir hätten Sie auch nicht genommen" entgegen gepfeffert.
Unterm Strich: Die hätten uns vorgeschrieben, wie wir zu leben haben. Ich kann ja verstehen, dass Vermieter auf Nummer sicher gehen und ihre Mieter genauer kennen lernen möchten. Aber der Ton liess doch arg zu wünschen übrig. Des weiteren frage ich mich, was sich die Leute einbilden, dass sie einen mit einem solchen Regelwerk zuschütten. Musik hören, gar Musik machen, evtl. mal auf dem Balkon grillen, vllt. in ein paar Jahren ein schreiendes Baby, da will ich gar nicht dran denken.
Auf denn, weiterhin suchen. Noch haben wir nix gefunden... bzw. kennt jemand zufällig was ?
Wir suchen eine 3-4 Zimmer Wohnung um die 80 qm bis 800 Euro warm im Aachener Norden oder Westen (Hörn, Königshügel, Westpark, Lousberg z.B. Kriterium ist, dass sowohl die Innenstadt als auch Melaten mit dem Rad relativ problemlos zu erreichen sind. Meldet euch ! ;-)
chickenhawk - 28. Mai, 10:44
4 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks


